Der Unterschied zwischen den Begriffen „Kerrie“ und „Curry“ hängt vor allem davon ab, was damit gemeint ist. In niederländischen Rezepten bezeichnet Kerriepoeder (Currypulver) normalerweise eine trockene Gewürzmischung. Ein Curry ist häufig ein Gericht mit einer würzigen Sauce. Das englische curry powder hingegen bedeutet Currypulver. Achte deshalb auf die vollständige Bezeichnung und das Rezept.
Auch Currygewürze und Currypaste sind unterschiedliche Produkte. Eine trockene Mischung ersetzt nicht automatisch eine Paste mit frischen Zutaten. Unten erfährst du, welche Form zu deinem Gericht passt.
Was ist Currypulver?
Currypulver ist eine Gewürzmischung. Kurkuma verleiht vielen Currymischungen ihre gelbe Farbe, bestimmt aber nicht allein den Geschmack. Gemahlener Koriander verleiht eine frische Gewürznote; gemahlener Kreuzkümmel bringt warme, erdige Noten mit.
Unser Currypulver enthält außerdem unter anderem Bockshornklee, Pfeffer, Chili und Kardamom. Es enthält kein zugesetztes Salz. Du verwendest es beispielsweise für Curryhähnchen, Currysauce, Linsensuppe oder ein Gemüsegericht. Die genaue Zusammensetzung und Schärfe unterscheiden sich je nach Mischung.
Was bedeutet Curry in einem Rezept?
Mit Curry ist häufig ein vollständiges Gericht gemeint: beispielsweise Gemüse, Fisch, Hähnchen oder Hülsenfrüchte in einer würzigen Sauce. Diese Sauce kann durch Kokosmilch oder Joghurt cremig sein, aber auch auf Tomaten basieren. Es gibt weder einen einzigen festgelegten Currygeschmack noch ein universelles Currypulver.
Ein thailändisches grünes Curry, ein indisches Curry und ein japanisches Curry haben jeweils eigene Zutaten und Zubereitungsweisen. Allein die Bezeichnung „Curry“ verrät daher noch nicht, wie viel Chili enthalten ist oder welche Gewürze du brauchst.
Currypulver, Currygewürze und Currypaste im Vergleich
Currypulver: eine trockene Gewürzmischung, häufig mit Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel. Praktisch für Currysauce, Suppe oder Curryhähnchen.
Trockene Currygewürze: eine Mischung für eine bestimmte Geschmacksrichtung. Thai Green Curry Gewürze kombinieren beispielsweise Zitronengras und Galgant mit Kreuzkümmel, Koriander, Chili und Pfeffer. Es handelt sich um eine trockene Mischung, nicht um Currypaste.
Currypaste: eine feuchte Gewürzbasis, deren Zutaten sich je nach Sorte unterscheiden. Befolge das Rezept und die Verwendungsempfehlung der jeweiligen Paste.
Curry als Gericht: das vollständige Ergebnis einschließlich Sauce und Zutaten wie Gemüse, Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten.
Was wählst du für dein Gericht?
Für eine gelbe Currysauce ist Currypulver eine naheliegende Grundlage. Erwärme es kurz mit angebratenen Zwiebeln und gib anschließend die Flüssigkeit hinzu. So hat die Würzung Zeit, sich in der Sauce zu verteilen. Lass das trockene Pulver nicht lange bei hoher Hitze braten.
Möchtest du eine frische Geschmacksrichtung mit Zitronengras und Galgant, passen Thai Green Curry Gewürze zu Kokosmilch und Gemüse. Limette oder frische Kräuter sorgen beim Servieren für einen zusätzlichen frischen Akzent. Die Mischung enthält kein zugesetztes Salz; stimme die Würze auf gegebenenfalls verwendete Brühe, Fischsauce oder Sojasauce ab.
Ja, Curry Powder ist die englische Bezeichnung für Currypulver, auf Niederländisch Kerriepoeder. Die Zusammensetzung kann je nach Produkt variieren.
Kann man Currypaste durch Currypulver ersetzen?
Nicht ohne das übrige Rezept anzupassen. Paste und Pulver unterscheiden sich in Feuchtigkeit, Zutaten und Geschmacksintensität. Wähle möglichst ein Rezept, das zum verwendeten Produkt passt.
Ist Kurkuma dasselbe wie Curry?
Nein. Kurkuma ist ein einzelnes Gewürz. Currypulver enthält mehrere Gewürze und hat deshalb einen anderen Geschmack.
Mehr als 520.000 Kunden waren vor Ihnen dran, bestellen Sie jetzt!