Kurkuma, Ingwer und Zimt tauchen häufig in Artikeln über das Immunsystem auf. Vor allem kannst du damit köstlich kochen: Jedes Gewürz verleiht Curry, Tee, Frühstück oder Gebäck ein anderes Aroma. Gewürze sind kein nachgewiesenes Mittel, um Infektionen vorzubeugen oder sie zu behandeln. Gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf bleiben wichtiger als eine einzelne Zutat.
Kurkuma für Farbe und erdigen Geschmack
Kurkuma färbt Reis und Curry gelb und passt zu Linsen, Blumenkohl und Suppe. Gib beim Kochen eine kleine Menge hinzu und kombiniere sie für mehr Geschmack mit Ingwer oder schwarzem Pfeffer.
Ingwer für Frische und Schärfe
Gemahlener Ingwer eignet sich für Woksaucen, Ingwergebäck oder warme Getränke. Passe die Menge an das Gericht an; der Geschmack kann schnell dominieren.
Zimt für warme Gerichte und Getränke
Zimt passt zu Haferflocken und Apfel, aber auch zu Schmorgerichten. Gerade diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem praktischen Gewürz in der Küche.
Was bedeutet das für dein Immunsystem?
Für Gewürze wie Kurkuma, Ingwer oder Zimt gibt es keine überzeugenden Belege dafür, dass ihre Verwendung in Gerichten das Immunsystem stärkt. Auch zusätzliches Vitamin C beugt laut dem niederländischen Ernährungszentrum Voedingscentrum einer Infektion nicht nachweislich vor. Wähle diese Zutaten deshalb für Geschmack und Abwechslung.
Drei Kombinationen zum Ausprobieren
Kurkuma, Ingwer und Kreuzkümmel zu geröstetem Blumenkohl.
Ingwer, Knoblauch und schwarzer Pfeffer in einem Wokgericht.
Zimt mit Apfel und Haferflocken zum Frühstück.
Häufig gestellte Fragen
Kannst du Gewürze täglich verwenden?
Als normale Zutaten zum Würzen von Gerichten kannst du sie abwechslungsreich einsetzen. Große Mengen und Nahrungsergänzungsmittel sind etwas anderes als die Verwendung beim Kochen.
Welches Gewürz sollte ich wählen?
Orientiere dich am Gericht: Kurkuma für erdiges Aroma und Farbe, Ingwer für frische Schärfe und Zimt für warme Noten.
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