Ist Kurkuma gesund? Als Gewürz ist Kurkuma vor allem ein Würzmittel: gelb, erdig im Geschmack und bekannt aus Currys und Reisgerichten. Der Stoff Curcumin erhält viel Aufmerksamkeit, doch die Kurkumamenge in einer Mahlzeit ist keine Behandlung für Beschwerden. In diesem Artikel trennen wir die Verwendung in der Küche von Gesundheitsversprechen.
Was ist Kurkuma?
Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, stammt vom Wurzelstock der Curcuma longa. Gemahlene Kurkuma verleiht Curry, Suppe und Reis Farbe. Sie ist auch Bestandteil verschiedener Gewürzmischungen.
Was wissen wir über gesundheitliche Wirkungen?
Forschung zu Curcumin macht Kurkuma nicht automatisch zu einem Mittel gegen Entzündungen oder Erkältungen oder zum Abnehmen. Es gibt keine gute Grundlage, solche Wirkungen beim normalen Gebrauch als Gewürz zu versprechen. Hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel sind nicht dasselbe wie Gewürze im Essen und können Risiken haben. Bei medizinischen Fragen kannst du dich an einen Arzt oder Apotheker wenden.
Wozu schmeckt Kurkuma gut?
Reis mit Knoblauch und etwas Kreuzkümmel.
Linsen oder Kichererbsen in einem Curry.
Gerösteter Blumenkohl mit Ingwer.
Ein warmes Milchgetränk mit Zimt, nach Geschmack.
Probiere auch Currypulver oder Garam Masala für eine andere Geschmacksrichtung. Diese Produkte sind keine austauschbaren Gesundheitsmittel.
Häufige Fragen
Ist Kurkuma dasselbe wie Curcumin?
Nein. Kurkuma ist das Gewürz; Curcumin ist einer der darin enthaltenen Stoffe.
Hilft Kurkuma beim Abnehmen?
Das kannst du von einem Gewürz in einem Gericht nicht erwarten.
Warum kombinieren Rezepte Kurkuma mit Pfeffer?
Die Aromen ergänzen sich. Aussagen über die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sind kein Grund, gewöhnliche Gerichte als medizinische Anwendung darzustellen.
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